Mag. Dieter Schmoll

Home
Gestalttherapie
Die Praxis
Gruppen
Publikationen
Links
Kontakt

 


Zur Person:
In Wien geboren, in eine typisch  mittelständische Familie mit  bürgerlichen Normen, wahrscheinlich daher  die Suche nach "Echtheit", Intensität und Sinn als  Lebensthema.  Deshalb auch kein  wirtschaftlicher oder technischer,  sondern ein sozialer Beruf.  Beginne und  unterbreche (für 14  Jahre) das Psychologiestudium  - zu wenig  praxisnah - und  absolviere  stattdessen die Akademie für Sozialarbeit.
Danach Psychotherapieausbildung, weniger aus beruflicher Perspektive, sondern aus  Lust an Selbsterfahrung. Gestalttherapie: Hier finde ich genau das, was ich seit  Jahren suche: Leben im Hier und Jetzt, unmittelbar, intensiv, direkt.

Ende der 80-er Jahre Beginn der psychotherapeutischen Tätigkeit. Beratungstätigkeit an einem Jugendamt und an der Wiener Männerberatung. In den 90-er Jahren    wechseln die Schwerpunkte. Paar- und Sexualtherapie (mit  Mona Rut), später Kinder- und Jugendtherapiegruppen (mit Christine Bodendorfer), und Einzel- und Gruppenarbeit vorwiegend mit Männern. Unterrichte an Sozialakademien zu männerspezifischen Themen, dann Lehrauftrag zu Sexualberatung und Sexualtherapie. Möchte, falls ich mal Zeit dazu finde, die im europäischen Raum eher raren Konzepte zur geschlechtsspezifischen Sexualtherapie bereichern.

Mitte der 90er Jahre ein weiterer Schwerpunkt, der mich bis heute nicht mehr loslässt: Arbeit mit gewalttätigen Männern, entwickle mit meinem Kollegen Heinrich Kraus ein Trainingsprogramm zum Gewaltabbau, das wir mit Unterstützung eines Ministeriums an der Männerberatung durchführen. Viele Vorträge und Workshops, auch im Ausland, macht Freude, etwas begründen und weitergeben zu können. Daher betreffen auch die meisten Artikel, die ich in letzten Jahren schreibe, dieses Thema. Erhalte Anfragen von Justizanstalten bezüglich Einzel- und Gruppentherapie.

Versuche, nicht in psychotherapeutischer Tätigkeit zu versinken, sondern - in "alter" Sozialarbeitertradition - die beruflichen Themen zu öffentlichen zu machen. Gründung von Vereinen und Initiativen, z.B. White Ribbon Österreich. Engagiere mich beim  Verein (ÖAGG), in dem ich zum Gestalttherapeuten graduiert wurde, leite dort von 1998 bis 2002 den Wiener Bereich.

Bei der psychotherapeutischen Tätigkeit und auch beim Unterrichten erlebe ich mich als Gestalttherapeut, setze auf das Hier und Jetzt, Forcieren von Selbsterfahrung statt Erklären, Deuten und Spekulieren; auf Unmittelbarkeit und den persönlichen Kontakt. Neben den laufenden  Einzel- und Gruppentherapien viele Gestalt-Workshops in freier Praxis und bei institutionellen Trägern  (z.B. Sozialakademien, Propädeutikumsausbildungen, WIFI Wien). Beschliesse, mein Psychologiestudium fertigzustellen, was mir 2002 auch gelingt. Durch die Schwerpunktsetzung  "Genderforschung" wird das Studium etwas interessanter. Im Bereich der Diagnostik kann ich dazulernen, hilfreich für Einzel- und Gruppentherapie.

im Jahr 2003 zieht es mich doch wieder in die Vereinsarbeit und ich werde in den Vorstand der Fachsektion für Integrative Gestalttherapie als Graduiertenvertreter gewählt. 2004 übernehme ich einen Lehrauftrag an der Fachhochschule für Soziale Arbeit.
Ab 2004 erweitere ich die forensische Arbeit an Justizanstalten. Im Jahr 2008 erhalte ich einen Lehrauftrag für Einzelanalysen in der Fachsektion für Integrative Gestalttherapie.

 

 

 

Home | Gestalttherapie | Die Praxis | Gruppen | Publikationen | Links | Kontakt